Ä-1352 zum L-01

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Außerdem wollen wir Lehrpläne so entschlacken, dass mehr Zeit für individuelle Förderung, qualitätsvolle Unterrichtsvorbereitung und -durchführung und selbstbe-stimmtes Lernen bleibt. Dazu soll auch die Zahl der Klassenarbeiten überprüft werden.

Begründung:

 

Die einmalige digitale Ausstattung ist wenig wert. Ihre Lebensdauer beträgt 3- 4 Jahre. Die Kommunen brauchen dauerhafte finanzielle Unterstützung vom Land, um die digitale Technik im Bildungsbereich regelmäßig auf den aktuellen Stand bringen zu können.

 

Die Erneuerung der Bildungsinfrastruktur in Nordrhein- Westfalen ist eine gewaltige Aufgabe, die auch vermeintlich finanzstarke Kommunen überfordert. Düsseldorf hat in den Jahren unter sozialdemokratischer Führung mehr als 1,3 Mrd. € in Schulneubau und Modernisierung investiert und ist damit längst nicht zu Ende gekommen. Nach wie vor sind Schulgebäude marode. Die vermeintlich finanzstarken Kommunen von vorneherein von der Investitionsförderung des Landes auszuschließen wird dazu führen, dass Schulgebäude in privilegierten Stadtteilen mit durchsetzungsstarker Elternschaft bevorzugt modernisiert werden, während die Schulen in benachteiligten Stadtteilen weiter unsaniert bleiben.

 

 

Es reicht nicht, Bildungsinhalte zu aktualisieren. Die Qualität von Unterricht und Lernen muss sich ändern. Weg vom Benoten hin zum Verstehen, weg vom Lehren hin zur Unterstützung beim selbstbestimmten Lernen. Diese Entwicklung ist ein langer Weg. Die ersten Schritte für einen qualitativen Wandel an den Schulen soll die Bildungskommission mitdenken und vorbereiten.

Empfehlung der Antragskommission:
Ablehnung