Ä-1471 zum L-01

Ersetze Zeilen 1471-1474 durch:

 

Beim Thema soziale Gerechtigkeit an Hochschulen ist noch viel zu tun:
Drei von Vier Professuren in Deutschland sind mit Männern besetzt, in den
Spitzenpositionen wie dem Vorsitz einer Forschungsgesellschaft sind sogar nur 8,1%
weiblich. Um Frauen zu fördern, wollen wir ein eigenes Landesprogramm zur
Stärkung junger Akademikerinnen in der Wissenschaft und an Hochschulen
einführen. Mit Blick auf das Sozialprofil der Wissenselite wird klar, auch hier gibt es
noch viel zu tun: Zwei von drei Spitzenpositionen sind in Familien aufgewachsen, die
zu den obersten 3,5% der Gesellschaft gehören. Deshalb müssen wir auch verstärkt
Faktoren wie Klassismus und Rassismus in der Wissenschaft in den Blick nehmen
und uns erneut fragen, wer forscht und lehrt eigentlich an unseren Hochschulen und
Einrichtungen? Wir setzen uns dafür ein, dass Wissenschaft von sozialer Herkunft
entkoppelt wird und nicht Privileg einiger weniger ist.
Dazu wollen wir auch einen interdisziplinären Forschungsverbund zu Aspekten
der sozialen Ungleichheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt gründen

Empfehlung der Antragskommission:
Übernommen in Neufassung der Antragskommission zu L-01 REGIERUNGSPROGRAMM