Ä-981 zum L-01

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Die Schuleingangsphase ist flexibel zu gestalten. Der Stichtag soll nicht mehr das einzige Kriterium für eine verfrühte oder insbesondere verspätete Einschulung sein. Eltern und KinderärztInnen, sowie ErzieherInnen und ggf. PsychologInnen sollen mit ihren Beurteilungen ernst genommen werden und somit bei gegebenen Voraussetzungen auch eine spätere Einschulung möglich machen. Somit wird der Individualität Rechnung getragen.

Begründung:

 

Aktuell ist es so, dass der Stichtag das Einschulungsalter in NRW regelt. In der Regel sind Erstklässler sechs Jahre alt oder erreichen kurz nach der Einschulung das sechste Lebensjahr. Diese Regelung wird insbesondere den Kindern nicht gerecht, die mit fünf eingeschult werden müssen. Härtefallregelungen greifen nur in den seltensten Fällen, wohingegen eine verfrühte Einschulung oftmals kein Problem darstellt. Oft wird dies auch von Kommune zu Kommune anders ausgelegt und entschieden. Es gilt hier eine einheitliche Regelung zu finden, die die individuelle Ausgangslage eines Kindes berücksichtigt.

Empfehlung der Antragskommission:
Übernommen in Neufassung der Antragskommission zu L-01 REGIERUNGSPROGRAMM