Ä-1600 zum L-01

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Die Verzahnung der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung benötigt entsprechende
organisatorische Strukturen. Hierfür werden wir die Möglichkeiten von Medizinischen
Versorgungszentren (MVZ) und Integrierten sektorenübergreifenden Gesundheitszentren (ISGZ), also
die Verknüpfung der ambulanten und der stationären Versorgung, besonders in den Fokus nehmen.
Bei Planungsgesprächen mit Investoren und möglichen Trägern vor Ort setzen wir uns für eine
stärkere Einbindung der Kommune, bzw. städtischen Beteiligungsorganisationen in die Umsetzung
ein.

Begründung:

 

In den integrierten Einrichtungen arbeiten mehrere ambulant und/oder stationär tätige Ärztinnen
und Ärzte kooperativ unter einem Dach zusammen. Patientinnen und Patienten werden über die
Integrierte Versorgung in fachübergreifenden, vernetzten Strukturen behandelt. Verschiedene
Ärzt*innen, Fachärzt*innen, Krankenhäuser oder Vorsorge- und Reha-Kliniken kooperieren
miteinander und befinden sich in einem ständigen Wissensaustausch. Für die Patienten und
Patientinnen haben diese integrierten Zentren den Vorteil der kurzen Wege, auch
Doppeluntersuchungen entfallen. Insbesondere in medizinisch schlecht versorgten Regionen bieten
integrierte Versorgungszentren einen bestmöglichen Lösungsansatz, da keine Doppelkapazitäten neu
aufgebaut werden müssen.

Aber auch für die Beschäftigten bieten die Zentren Vorteile. U.a. können sie in einem
Beschäftigungsverhältnis im Unterschied zur selbstständigen Einzelpraxis Familie und Beruf oftmals
besser vereinbaren.

Empfehlung der Antragskommission:
Übernommen in Neufassung der Antragskommission zu L-01 REGIERUNGSPROGRAMM