Ä-515 zum L-01

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Viele Unternehmer und Unternehmerinnen wollen und müssen Verantwortung für die sozialen Folgen ihres Handelns übernehmen. Wir wollen die Verbindung von wirtschaftlichen und sozialen Zielsetzungen bei bestehenden Unternehmen und bei Gründungen unterstützen, indem die Förderkulisse auf soziales Unternehmertum ausgerichtet wird. Ebenso sollen sozial-ökologische Kriterien für öffentliche Ausschreibungen besondere Beachtung finden. Die neue Rechtsform einer GmbH mit gebundenem Vermögen soll mit Beginn der Einführung berücksichtigt und gefördert werden. Damit einhergehend gilt es Sozialunternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell entwickelt haben oder entwickelt wollen (social business), wie ein gewinnorientiertes Unternehmen bei Ausschreibungen mitzudenken.

Begründung:

 

Sozialunternehmen nehmen eine immer größere Rolle im wirtschaftlichen Leben ein. Ein gesellschaftliches Problem durch ein tragfähiges Geschäftsmodell zu lösen, stellt eine zukunftsführende Form der Unternehmenskultur dar, welche bisher vornehmlich auf Gewinnmaximierung ausgelegt ist. Trotzdem wird diese Unternehmensform mit ihren besonderen Bedürfnissen nicht ausreichend bei Ausschreibungen berücksichtigt. Des weiteren wird der Begriff social entrepreneurship sehr unterschiedlich genutzt – oft werden darunter auch gemeinnützige Einrichtungen, die von Spenden abhängig sind, verstanden.Der  Begriff social business weist jedoch eindeutig auf die wirtschaftliche Tragfähigkeit hin, so dass dieser eher genutzt werden sollte. Dieses Konzept kann auf den Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus zurückgeführt werden.

Empfehlung der Antragskommission:
Erledigt
Version der Antragskommission:

Erledigt durch L-01 Zeile 515 – Zeile 524