Ä-1521 zum L-01

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Aber wir wollen auch den akademischen Mittelbau stärken und uns dafür einsetzen, die prekären Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft abzuschaffen. Gelder, die beispielsweise durch den Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ bereitgestellt werden, ermöglichen den Hochschulen den Ausbau von unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen, müssen dafür allerdings auch genutzt werden. Nur wenn wir unseren Nachwuchstalenten eine Perspektive bieten, schaffen wir Hochschulen mit einer nachhaltigen Personalstruktur, welche die Lehre und Forschung in NRW vorantreibt und Chancengleichheit auch für wissenschaftliches Personal ermöglicht.

Begründung:

 

Die Stärkung des akademischen Mittelbaus und die Abschaffung von prekären Arbeitsverhältnissen durch das Erhöhen der Anzahl von Dauerstellen ist unabdingbar, um Forschung und Lehre zu stärken und beispielsweise auch den massiven Studienplatzausbau für das Lehramt, Sonderpädagogik und Sozialpädagogik, von dem im Regierungsprogramm gesprochen wird, voranzutreiben. Kapazitätserhalt und Qualitätsverbesserung von Studium und Lehre kann nur durch den Erhalt und die Verstetigung von wissenschaftlichem Personal erreicht werden. Insbesondere begegnen wir so auch der Gefahr, dass die neuesten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in Bundesländern wie Berlin zu einer Fachkräfteabwanderung führen, die dem Forschungsstandort NRW nachhaltig schadet. Zudem bedeuten mehr Dauerstellen berufliche Planungssicherheit und dadurch eine Öffnung des akademischen Mittelbaus für Wissenschaftler:innen, für die ein solcher Berufsweg aus finanziellen und sozio-ökonomischen Gründen bis jetzt nicht möglich bzw. schwierig war. Somit werden echte Chancengleichheit und Diversität in diesem Berufsfeld geschaffen.

Empfehlung der Antragskommission:
Ablehnung
Version der Antragskommission:

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