Ä-1536 zum L-01

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Eine qualitativ hochwertige und funktionierende bauliche Infrastruktur der
Hochschulen und deren Integration in das Stadtbild, die Stadtinfrastruktur und die
übergeordnete Verkehrsinfrastruktur sind für die Städte von morgen essentiell. Diese
komplexe Aufgabe wollen wir exemplarisch mit ganzheitlichen Handlungskonzepten
und neuen Finanzierungswegen angehen. Der Campus soll urbaner Lern-, Arbeits- und Lebensort werden. Diese pulsierende Herzen des Hochschullebens und der Städte müssen dazu aber infrastrukturell ertüchtigt werden.

Begründung:

 

Bislang beinhalten die Entwicklungsinstrumente des Landes nur sehr untergeordnet
Möglichkeiten einer koordinierten Vorgehensweise, da auf die jeweilige Hochschule
bezogen ausschließlich Einzelmaßnahmen durchgeführt werden. Diese
berücksichtigen aber nur einen Teilbereich der erforderlichen Infrastruktur und der
baulichen Maßnahmen und sind nur schwierig mit den Plänen anderer
Grundstückseigentümer (bspw. Kommunen) zu verschränken. Infolgedessen werden
koordinierte infrastrukturelle Hochschulentwicklungen, die z.B. Energie- oder
Verkehrskonzepte integrieren, verzögert oder unterbleiben sogar völlig. Umgekehrt
hätte eine koordinierte Vorgehensweise den Vorteil, dass übergeordnete Konzepte
der Stadtentwicklung in die Hochschulentwicklung zeitnah integriert werden können.

Empfehlung der Antragskommission:
Übernommen in Neufassung der Antragskommission zu L-01 REGIERUNGSPROGRAMM