Archive

Ä-811 zum L-01

9.02.2022

Ersetze Zeilen 811f durch:

 

Das Lernen ist ein lebenslanger Prozess. Die Einzigartigkeit junger Menschen zeichnet sich durch vielfältige Interessen und Leidenschaften aus, so dass ein ‚one size fits all‘ zwangsläufig nicht für alle passt.

Ä-820 zum L-01

9.02.2022

Ersetze Zeilen 820-822 durch:

 

Ein System, in dem jedes Kind die passende Begleitung zum erfolgreichen Schulabschluss findet.

Ä-5076 zum L-01

9.02.2022

Füge ein in Zeile 5076:

 

4.14  Den Wiederaufbau in den Hochwasser-Gebieten intelligent und sozial gerecht gestalten

 

Die Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 hat Menschenleben gekostet, Existenzen zerstört und eine unfassbare Schneise der Verwüstung gezogen. Angesichts der Opferzahlen handelt es sich um die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte des Landes. Neben dem Ahrtal sind auch viele Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im Südens des Landes betroffen. Zwischen Stolberg und Erftstadt, zwischen Bad Münstereifel und Rheinbach, von Swisttal bis Euskirchen und in anderen Kommunen im Rheinland und der Eifel hat das Wasser eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. Trotz großer Spendenbereitschaft, trotz Soforthilfen, trotz der Wiederaufbauhilfen stehen die Menschen und auch die Kommunen nach wie vor vor immensen Herausforderungen. Damit die Menschen in diesen Kommunen nicht abgehangen werden und damit die Kommunen wieder lebenswert werden, muss noch viele Jahre Aufbauhilfe geleistet werden. Wir werden den Wiederaufbau besonders in den Blick nehmen und alles daransetzen, dass die Kinder, die dort aufwachsen, die Menschen, die dort leben, die gleichen guten Chancen auf ein besseres Morgen haben wie anderswo in unserem Bundesland.

 

Dazu werden wir die Verfahren der Aufbauhilfen beschleunigen und verschlanken, damit die Hilfsgelder schneller bei den Menschen und betroffenen Unternehmen ankommen. Außerdem werden wir die Kommunen dabei unterstützen, die verlorengegangene Infrastruktur so schnell wie möglich wiederherzustellen.

 

Zur Bewältigung der traumatischen Erlebnisse werden wir ein Traumazentrum in Kooperation mit ärztlichen und psychotherapeutischen Anbietern einrichten. Darüber hinaus setzen wir uns für eine Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung ein und werden auf zusätzliche Kassensitze für Psychotherapeutinnen und -therapeuten drängen.

 

In vielen schwer betroffenen Kommunen haben sich zivilgesellschaftliche Akteure und ehrenamtliche Helfer*innen zusammengetan, und kümmern sich um die alltäglichen kleinen und großen Herausforderungen der Flutbetroffenen. Dieses Engagement verdient unseren größten Respekt und unsere Wertschätzung. Die Angebote der pscho-sozialen Hilfen werden wir besser vernetzen und inhaltlich unterstützen.

 

Die Planungsverfahren für Hochwasserschutzmaßnahmen werden wir beschleunigen und Hochwasserschutz- und Starkregenkonzepte stärker fördern, wie auch die sich daraus ergebenden Maßnahmen.

 

Auf  Bundesebene werden wir uns für eine Pflichtversicherung für Elementarschäden einsetzen. Auf diesem Weg wird es möglich Eigentum auch in Bereichen zu versichern, die von Versicherungen derzeit nicht versichert werden. Auf diesem Wege lassen sich Versicherungsprämien auf mehrere Schultern verteilen und somit für alle tragbarer gestalten.

 

Wir legen ein Sonderprogramm “Aufholen nach dem Hochwasser” auf. Mit diesem können unter anderem betroffene Unternehmen beispielsweise Anreize durch eine befristeten und mehrjährigen Erlass der Gewerbesteuer bekommen. Kommunen können mit Hilfe dieses Sonderprogramms gezielt die Lebens- und Lernumstände ihrer Bürgerinnen und Bürger verbessern.

 

Ä-3503 zum L-01

9.02.2022

Füge ein in Zeile 3503:

 

Außerdem werden wir ermöglichen, dass das Wasserentnahmeentgelt auch für Waldmaßnahmen, wie beispielsweise Wiederaufforstung eingesetzt werden kann.

Ä-1521 zum L-01

9.02.2022

Füge ein in Zeile 1521:

 

Auch Studierende machen als Studentische Hilfskräfte bereit erste Erfahrungen im Arbeitsfeld von Wissenschaft und Forschung und sind tragende Säule des wissenschaftlichen Betriebs. Für sie wollen wir bessere Arbeitsbedingungen, obligatorische Mitbestimmungsmöglichkeiten an den Hochschulen und tarifliche Absicherung schaffen. Die Einführung von Tarifverträgen für studentische Beschäftigte ist unser Ziel.

Ä-1521 zum L-01

9.02.2022

Füge ein in Zeile 1521:

 

Junge Menschen, die eine wissenschaftliche Karriere eingeschlagen haben und im akademischen Mittelbau beschäftigt sind, finden sich oft in prekären Beschäftigungsverhältnissen wieder. Befristete Stellen, Überstunden und stetiger Leistungsdruck drängen immer noch zu viele Menschen aus der Wissenschaft hinaus. Das trifft vor allem diejenigen, die eine Familie mit ihrem Beruf vereinbaren möchten, zu oft noch immer Frauen. Unter schlechten Arbeitsbedingungen an unseren Hochschulen leidet am Ende das gesamte Hochschulsystem. Während wir uns auf Bundesebene weiter für eine echte und an den Wissenschaftler*innen orientierte Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes stark machen, wollen wir an den Hochschulen unseres Landes dafür sorgen, dass mehr finanzielle Mittel für verlässliche und entfristete Arbeitsstellen und Karrierewege im akademischen Mittelbau bereit stehen und ein Wandel in der akademischen Kultur ermöglicht wird. Darum setzen wir uns für mehr Dauerstellen für Daueraufgaben und mehr Tenure Track ein. Sachgrundlose Befristungen in der Wissenschaft wollen wir abschaffen.

Ä-1505 zum L-01

9.02.2022

Ersetze in Zeile 1505 „Universität“ durch:

Hochschule

Ä-1496 zum L-01

9.02.2022

Ersetze in Zeile 1496 „Universitäten“ durch:

Hochschulen

Ä-1469 zum L-01

9.02.2022

Ersetze in Zeile 1469 „Universitäten“ durch:

 

Hochschulen

Ä-1467 zum L-01

9.02.2022

Füge ein in Zeile 1467:

 

Dabei steht für uns die Garantie eines gebührenfreien Studiums an erster Stelle. Neben materieller Unterstützung in Sachen Studienfinanzierung und Wohnen wollen wir dabei auch die ideelle Förderung an den Hochschulen hinsichtlich der Bedürfnisse insbesondere von Erstakademiker*innen, Studienanfänger*innen mit Migrationsgeschichte und Frauen in den Blick nehmen.